22. Januar 2019

Das neue Jahr beginnt so, wie das alte Jahr endete: mit reichlich Ungewissheit darüber, ob und wie eine verfassungsfeste Reform der Grundsteuer bis Ende 2019 gelingen kann. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Ende November sein überaus kompliziertes Modell vorgestellt, das eine Gebäudebesteuerung weiterhin vorsieht (unsere Pressemitteilung dazu finden Sie hier). Aber von einigen Ländern hagelte es sofort Kritik, und auch der Koalitionspartner im Bundestag steht Scholz‘ Vorschlag ablehnend gegenüber: Die Union fordert im Schulterschluss mit den Immobilienverbänden, die Grundsteuer in eine maximal ungerechte Einheits-Flächensteuer umzuwandeln. Da sich beide Positionen unversöhnlich gegenüber stehen, bleibt zu hoffen, dass sich alle Beteiligten womöglich noch auf die reine Bodensteuer als „dritten Weg“ verständigen.

Buchveröffentlichung
Grundsteuer: Zeitgemäß! Der Reader zum Aufruf

Der Aufruf „Grundsteuer: Zeitgemäß!“ präsentiert freudig seine erste Buchveröffentlichung! Herausgegeben von Ulrich Kriese, Dirk Löhr und Henry Wilke fasst „Der Reader zum Aufruf“ Beiträge von mehr als 20 Autoren zur Grundsteuerreform und Bodenwertsteuer zusammen. Der 400-seitige Reader ist soeben erschienen und kann zum Preis von 18 Euro über den Verlag Thomas Kubo bestellt werden.

Erklärfilm
Bodenwertsteuer in 150 Sekunden

In Zusammenarbeit mit dem NABU e.V. entstand ein kurzer Erklärfilm zu Grundsteuerreform, der die Vorteile der Bodenwertsteuer für den Wohnungs- und Städtebau anschaulich darstellt.

Rundschreiben
Brief an alle rund 11.300 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

Unser Bündnis hat im Dezember alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der knapp 11.300 Städte und Gemeinden in Deutschland angeschrieben und bei ihnen um Unterstützung  geworben. Das Schreiben nennt die wichtigsten Argumente für eine Bodenwertsteuer und ist unterzeichnet von Olaf Tschimpke (NABU-Präsident), Dr. Franz-Georg Rips (Präsident Deutscher Mieterbund) sowie Prof. Dr. Detlef Kurth (Vorstandsvorsitzender Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung). Seitdem haben sich unserem Aufruf bereits über 20 weitere Städte und Gemeinden angeschlossen.

Medienecho

taz vom 27. Dezember 2018: Der Boden gehört allen (Gastbeitrag von Dirk Löhr)
FAZ vom 3. Januar 2018: Grundsteuerreform richtig nutzen (Gastbeitrag von Ulrich Kriese und Dirk Löhr)
Tagesspiegel vom 14. Januar 2019: Eine Bodenwertsteuer würde die Spekulation reduzieren
Süddeutsche Zeitung vom 17. Januar: Aufwendig und ungerecht – das geht auch anders!

Was Sie jetzt tun können:
Sprechen Sie Ihre/n Abgeordnete/n und Ihre Bürgermeister/in an!

Die Grundsteuerreform steht jetzt überall auf der politischen Tagesordnung. Deshalb: Sprechen Sie jetzt Ihre/n Wahlkreisabgeordnete/n und ihre/n Bürgermeister/in an, auch mit Verweis auf unsere Rundbriefaktion und Internetseite! Bitten Sie um einen Gesprächstermin, schreiben Sie einen Brief oder eine Email, werben Sie für die Reformoption Bodenwertsteuer.

Wie geht es weiter?
Kampagnenarbeit 2019

Die Finanzierung für die Arbeit in der hauptamtlichen Geschäftsstelle des Aufrufs ist für das Jahr 2019 noch nicht vollständig gesichert. Unsere Kampagne ist daher weiterhin auch auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit Ihrer Spende (gern auch online!) unterstützen Sie unmittelbar und ausschließlich unsere Arbeit für eine zeitgemäße Grundsteuer.

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Bürgermeister/innen: Ja,ich unterstütze diesen Aufruf!
Verbände und Organisationen: Ja,wir unterstützen diesen Aufruf!

Privatpersonen und Sonstige: Ja,ich unterstütze diesen Aufruf!