12. Juli 2018

Während die Grundsteuerreform trotz des Urteils aus Karlsruhe nur sehr schleppend vorankommt und nun auch die Sommerpause angebrochen ist, sind wir nicht untätig geblieben und setzen uns weiterhin kontinuierlich dafür ein, das historische Fenster für die Reform zur Bodenwertsteuer zu nutzen.

Rückblick #1:
Strategietreffen in Frankfurt am Main (8. Juni)

Am 8. Juni trafen sich mehrere Erstunterzeichner und Unterstützerorganisationen unseres Aufrufs für eine Zwischenbilanz und zur Beratung über das weitere Vorgehen. Ein Ergebnis bestand darin, dass wir nochmals alle Finanzministerien der Länder und des Bundes und den Deutschen Städtetag sowie zusätzlich die Bauminister angeschrieben und für die Bodenwertsteuer geworben haben. Wir haben unsere Gesprächsbereitschaft und Kooperation angeboten und hoffen nun auf offene Ohren.

Rückblick #2:
Öffentliches Fachgespräch in Köln (5. Juli)

Unter dem Titel „Grundsteuerreform – eine bodenlose Odyssee?“ veranstaltete unser Aufruf in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ein öffentliches Fachgespräch. Es referierten Dr. Ralph Henger (Institut der deutschen Wirtschaft), Florian Schilling (Deutscher Städte- und Gemeindebund), Dr. Oliver Arentz (Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität Köln), Dr. Werner Fliescher (Haus und Grund) sowie Henry Wilke (Aufruf „Grundsteuer: Zeitgemäß!“). Die Präsentationsfolien können Sie unter http://www.grundsteuerreform.net/aktuelles herunterladen.

Rückblick #3:
Kommunaler Impuls zu einer gemeinwohlorientierten Bodenpolitik

Die 2017 gegründete überparteiliche Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht hatte für den 22./23. Juni 2018 zu einem „Ratschlag“ eingeladen, um Handlungsvorschläge aus kommunaler Perspektive zu bündeln und Forderungen an den Gesetzgeber zu formulieren. Über 60 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus zahlreichen Städten, Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie Expertinnen und Experten aus Verbänden und Forschungsinstituten nahmen an dieser kommunalen Werkstatt teil. Das Abschlussdokument „Kommunaler Impuls zu einer gemeinwohlorientierten Bodenpolitik“ fasst die Ergebnisse zusammen und äußert sich natürlich auch zur Grundsteuerreform.

Die 1000 gewinnt:
Aufruf unterzeichnen und Buch gewinnen

Unseren Aufruf haben mittlerweile über 990 Personen unterschrieben – sehr bald haben wir die Tausend erreicht! Dem oder der 1.000ste/n Unterzeichner/in schenken wir das neu aufgelegte Buch „Fortschritt und Armut“ des Ökonomen und Bodenreformers Henry George, dem „Erfinder“ der Bodenwertsteuer. Werben Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis um weitere Unterzeichner!

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